Schmuckglossar

In unseren Beschreibungen werden Sie immer wieder Begriffe wie Sterling Silber, Microsetting, rekonstruierter Stein, diamantiert usw. vorfinden.

Hier möchten wir Ihnen einige Schmuckfachbegriffe erklären  - bei Fragen oder Unklarheiten bitte kontaktieren Sie uns - ob telefonisch oder per Mail - wir sind für Sie da !

 

"925 Sterling Silber"

- gehört ebenso wie Gold oder Platin  zu den Edelmetallen, die von den Menschen bereits seit Jahrtausenden für die Herstellung von Schmuck und Münzen genutzt werden. Viele dieser Schmuckstücke werden heute aus Sterling Silber hergestellt, welches durch den Stempelwert 925 gekennzeichnet sind. Unter der Bezeichnung Sterling Silber wird eine Silberlegierung verstanden, die zu 92,5 Prozent aus reinem Silber und zu 7,5 Prozent aus anderen Materialien wie Kupfer besteht. Der Feingehalt des Sterling Silber wird somit mit 925/1000 angegeben. 

 

" 950 Medaillen Silber "

- ebenfalls eine Silberlegierung, hier ist jedoch der Silbergehalt im Verhältnis zu Kupfer höher. 950/1000. Bei einigen unserer Schmuckstücke werden Sie die Kennzeichnung 950 Ag feststellen. Hier handelt es sich um Medaillen Silber, das oft bei Schmuckstücken in Kombination mit Halbedelsteinen verwendet wird.

 

"Microsetting"

- ein Verfahren, in dem viele kleine Steine ( Zirkonia, Diamanten, Glassteine) z.B. auf einen Ring gesetzt werden.

 

"rekonstruierte Halbedelsteine"

 - Unter Rekonstruieren (Synthese) versteht man das künstliche Herstellen von Steinen.
Rekonstruktionen werden damit erreicht, dass entsprechende Mineralien gemahlen werden und dann zusammen mit Farbe und geeignetem
Klebstoff, oft Kunstharz, verpresst werden.  Rekonstruierte Steine müssen im Handel deutlich gekennzeichnet werden.

Das verändern von Edelsteinen mag als erstes verwerflich klingen. So einfach kann man es sich aber nicht machen. Entscheidend ist immer zu welchem Zweck ein Edelstein dienen soll und wie das Preis Leistungsverhältnis gegeben ist.

 

"diamantiert"

 - als "diamantieren" wird ein Verfahren bezeichnet, welches das Schmuckstück einer speziellen Behandlung unterzieht. Durch ein maschinelles Gravieren, das durch einem speziell hierfür vorgesehenen Stahlschneidewerkzeugen durchgeführt wird, erhält das Schmuckstück einen besonderen Schliff. Der Begriff des Diamantierens stammt vom Diamantenstaub, welcher sich auf dem Schneidewerkzeug befindet. Rotierende Diamanten erzeugen Muster auf der Oberfläche des Schmuckstückes, welches durch das Diamantierverfahren behandelt wird. Eine hochglanzpolierte Oberfläche, wird am Ende einen diamantähnlichen Glanz aufweisen und daher das Schmuckstück optisch aufwerten. Außerdem wird das Schmuckstück so veredelt. Neben Ringen können auch Ohrringe, Armreifen und Anhängereinfassungen aus Silber durch das Diamantieren bearbeitet werden.

 

"mattiert"

 - bedeutet, daß  einer Oberfläche ein mattes, glanzloses Aussehen verliehen wird. Dem Silberstück wird damit sein Glanz genommen. Denn Schmuck muss nicht immer poliert sein, um hochwertig und ansehnlich zu sein. Im Gegenteil - für die Herstellung von zurückhaltendem Schmuck, der weniger glänzt und funkelt, ist das Mattieren unersetzbar. Auf diesem Wege lassen sich noch vielfältigere Schmuckstücke herstellen, die anschliessend über eine untypische und exklusive Optik verfügen.

 

"bombiert"

 -  bezeichnet man allgemein eine wölbende Verformung. Bombiert wird überwiegend maschinell, aber auch in handwerklicher Freihandarbeit. Oft finden Sie diesen Begriff bei Ringbeschreibungen, wobei die Innenflächekanten  der Ringe 
abgerundet werden. Nahezu alle Eheringe werden bombiert, da durch diese verarbeitung oft ein besseres Tragekomfort auf Dauer erzielt werden kann.

 

"Zirkoniastein"

Mit Zirkonia bezeichnet man einen synthetischen Stein, welcher eine Imitation des Diamanten darstellt. Er wird in der Regel für Schmuckstücke wie Halskette, Ringe, Ohrringe, Armbänder,Armreifen oder Eheringe verwendet. Seinen Namen erhält der künstliche Schmuckstein durch seine Herkunft. Er besteht aus Zirconiumdioxid (Baddeleyit), welcher in der so genannten kubischen Hochtemperaturphase erzeugt wird. Der Cubic Zirkonia wurde im Jahr 1937 erschaffen. Dabei wurde der Stein von russischen Wissenschaftlern synthetisiert und wird heute vielseitig in der Schmuckherstellung eingesetzt. 

 

"rhodiniert"

-   oft als "anlaufgeschützt" bezeichnet. Das Rhodinieren ist eine chemische oder galvanische Beschichtung mit dem Platinmetall bzw. Platinmetal Rhodium. bzw. Solche Überzüge aus Rhodium sind chemisch und mechanisch sehr robust, also recht abriebfest und beständig gegen Korrosion. Sie haben einen hellen und kalten bis bläulichen Silberton sowie einen harten Glanz.

Eine Rhodinierung kann angewandt werden, um das Anlaufen von Silberschmuck zu verhindern, jedoch ist der Silberton von Rhodium im allgemeinen kälter, und der Glanz ist härter als der des Silbers, weshalb das Verfahren bei Silberschmuck nicht sehr beliebt ist. Aus Silber gefertigte Gebrauchsgegenstände (z.B. Besteck) sind jedoch sehr oft rhodiniert.

In unserem Onlineshop werden Sie nur selten rhodinierte Schmuckstücke vorfinden. Wir schätzen den warmen Glanz des Silbers und möchten dies auch an Sie weitergeben.  Bei ein bisschen richtiger Pflege kann Silber genauso auf Dauer schön bleiben und dabei sich selbst treu bleiben.

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